Wie man sich auf einen Blackout vorbereitet

1. Wasser & Lebensmittel

  • Mindestens 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag für 10 Tage
  • Haltbare Lebensmittel: Konserven, Nudeln, Reis, Haferflocken, Nüsse
  • Babynahrung, Tierfutter, Spezialkost nicht vergessen
  • Manuelle Dosenöffner, Campingkocher (mit ausreichender Belüftung)

2. Licht & Energie

  • Taschenlampen, Stirnlampen
  • Ersatzbatterien
  • Kerzen & Streichhölzer
  • Powerbanks für Handy & Kleingeräte
  • Solarladegeräte oder kleine Solarpanels
  • Notstromversorgung für wichtige Geräte (z. B. medizinische Hilfsmittel)

3. Wärme & Kleidung

  • Warme Decken, Schlafsäcke
  • Warme Kleidung im Zwiebellook
  • Isomatten, um Wärmeverlust über den Boden zu reduzieren
  • Alternative Heizquellen (z. B. Gasheizer – nur mit Sicherheitsregeln!)

4. Hygiene & Gesundheit

  • Hausapotheke + persönliche Medikamente
  • Desinfektionsmittel, Seife, Feuchttücher
  • Müllbeutel, Toilettenpapier
  • Hygieneartikel für Babys und Frauen

5. Kommunikation

  • Batterie- oder Kurbelradio, um behördliche Informationen zu empfangen
  • Notfallkontakte schriftlich notieren
  • Funkgeräte (PMR/FRS) für die Kommunikation im Nahbereich
  • Amateurfunk/Notfunk, wenn vorhanden

6. Haushalt & Werkzeuge

  • Bargeld in kleinen Scheinen (Kartenzahlung fällt aus)
  • Werkzeugset, Multitool
  • Feuerlöscher
  • Wasserkanister
  • Gaskocher oder Spirituskocher
  • Verlängerungskabel für Notstromlösungen

7. Dokumente & wichtige Unterlagen

  • Ausweise, Versicherungsunterlagen, Medikamentenpläne
  • Alles in einer wasserfesten Mappe
  • Digitale Kopien auf USB-Stick oder offline gespeichert

8. Mobilität & Fahrzeug

  • Tank möglichst nie unter 50 %
  • Ersatzkanister (nur gesetzeskonform lagern)
  • Kartenmaterial in Papierform
  • Fahrrad als stromunabhängige Alternative

9. Nachbarschaft & Gemeinschaft

  • Absprachen mit Nachbarn, besonders mit älteren oder hilfsbedürftigen Menschen
  • Gemeinsame Ressourcen nutzen (Kocher, Funkgeräte, Werkzeuge)
  • Treffpunkte festlegen

10. Verhalten während eines Blackouts

  • Ruhe bewahren
  • Radio einschalten (Batterie/Kurbel)
  • Wasser sparen
  • Lebensmittel kühl halten (Kühlschrank geschlossen lassen)
  • Offizielle Hinweise beachten
  • Notruf nur bei akuter Lebensgefahr nutzen

Warum Vorbereitung so wichtig ist

Ein Blackout ist selten, aber möglich. Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig, schützt seine Familie und hilft, Chaos zu vermeiden. Schon kleine Maßnahmen machen einen großen Unterschied.